16. August 2017

Das neue Schuljahr hat in Haubinda begonnen

Die neuen Internatsschüler sind angereist. Am Mittwoch, 09. August 17 konnten Burkhard Werner und sein Team 34 neue Internatsschülerinnen und Internatsschüler aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen.

Der jüngste Internatsschüler ist 6 Jahre alt und besucht die 2. Klasse. Die Ältesten haben sich für die weitere Schullaufbahn in der Fachoberschule und im Beruflichen Gymnasium entschieden. Nachdem alle am Mittwoch bei einer Geländerallye das Schulgelände und einige Mitarbeiter kennenlernen durften, haben sie sich schon am Donnerstag und Freitag ihren Mitschülern vorgestellt. Am Freitag konnten sie mit dem Bus nach Coburg zum Einkaufen fahren. Leider hat der Regen die Shoppingtour ein wenig vermiest. Am Samstag stand dann auf dem Programm, alle Schulsachen zu sichten und die Schulbücher einzubinden, bevor es dann nach dem Mittagessen zu den Saalfelder Feengrotten ging. Ausgerüstet mit Umhang und Zipfelmütze wandelten die Schülerinnen und Schüler unter dem Berg entlang und bewunderten die verschiedenen Grotten. Andächtig lauschten sie ‚Sound of Silence‘ in der Hochzeitsgrotte bevor es dann wieder ans Tageslicht ging. Am Montag, 14.8. ging es dann wieder für 398 Schülerinnen und Schüler in 28 Klassen los, zu lernen, Gilden zu besuchen, in Kapellen zu lauschen und in den Familien viele Besonderheiten zu erleben. Wir wünschen allen Schülern, Mitarbeitern und Eltern ein erfolgreiches Schuljahr 2017/ 2018.


9. August 2017

Haubinda auf der Landesgartenschau in Apolda

Unter dem Motto „Wollt ihr MÄHr als Schafwollsocken“ begeisterten Kinder und Jugendliche der Hermann-Lietz-Schule Haubinda im Klima-Pavillon viele große und kleine Besucher fürs Filzen, Spinnen und Weben. Das Konzept „Kinder für Kinder“ funktionierte hervorragend – schließlich hatten sie sich eine Woche lang im Rahmen der Sommerschule mit der Verarbeitung von Wolle beschäftigt. Etwas aufgeregt aber durchaus stolz auf ihr Können reisten sie für das Kinder-Erlebnis-Wochenende der Landesgartenausstellung von dem kleinen südthüringischen Internatsdorf nach Apolda.

Aus der in allen Farben des Regenbogens gefärbten Wolle der schuleigenen Coburger Fuchsschafe entstanden beim Trockenfilzen bunte Blumen oder Schmetterlinge und als Andenken an die Gartenschau so manches blaue Schaf, wie sie auf dem Gelände zu sehen sind. Etwas mehr Geduld brauchten die Kinder und ihre jungen Anleiter/innen beim Nassfilzen von wunderschönen Blütenkelchen oder Schlüsselbändern. Wer Dornröschen am Spinnrad bewunderte, durfte anschließend auch selber versuchen, Wolle zu einem Faden zu verspinnen. Aus vielen handgesponnenen Fäden konnten die Besucher anschließend am Webrahmen ein Stückchen im kunterbunten Landesgartenschau-Teppich weiterweben. Einige ältere Gäste waren überrascht und glücklich, die ihnen so wohlbekannten Techniken von jungen Leuten präsentiert zu sehen. Es gab dadurch auch ein reges Interesse an den Angeboten des Internatsdorfs, seines Konzeptes und den landwirtschaftlichen Produkten, die die Besucher ebenfalls kennenlernen konnten. Zwei Tage hindurch im Klima-Pavillon zu arbeiten war eine Herausforderung für die jungen Referenten im Alter von 10-14 Jahren und ihre Betreuerinnen, die sich aber durch die Pausen auf dem Gelände oder der Tigerrutsche, die gute kulinarische Versorgung und nicht zuletzt durch die strahlenden Augen der kleinen Besucher wunderbar meistern ließ, so dass eine Teilnehmerin zusammenfasste: „Ich fand es sehr cool und würde es immer wieder machen.“

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